Artikel & Analysen
Recherchierte Praxisartikel zu Lieferanten, Produktsicherheit, Verpackung, Logistik, Zoll und Kosten beim Import aus China.

USA eröffnet Doppeluntersuchung gegen chinesische Linearhydraulikzylinder
Das US-Handelsministerium hat am 9. September 2026 Antidumpinguntersuchungen gegen Linearhydraulikzylinder aus fünf Ländern eröffnet. Parallel läuft eine Ausgleichszolluntersuchung gegen China, Indien und Mexiko. Für Importeure sind jetzt Produktumfang, Ursprungskette und Verfahrensstand entscheidend.
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USA setzt vorläufig 66,61 % Gegenzoll auf chinesisches Weißblech
Das US-Handelsministerium hat am 10. September 2026 vorläufig einen Ausgleichszoll von 66,61 % auf chinesische Tin Mill Products festgestellt. Die Entscheidung ist noch nicht endgültig, kann aber bereits Kalkulationen, Verträge und Nachweisdokumente für US-Lieferungen beeinflussen.

China und USA verhandeln Zollsenkungen für je 30 Milliarden Dollar: Noch keine Produktliste
China und die USA verhandeln laut chinesischem Handelsministerium über einen Rahmen für gegenseitige Zollsenkungen auf Waren im Wert von jeweils 30 Milliarden US-Dollar. Welche Produkte betroffen wären, welche Zollprozentsätze gelten sollen und wann eine Umsetzung beginnt, ist am 10. September 2026 noch offen.

EU überprüft Beschaffungsinstrument nach China-Fall: Was medizinische Lieferanten jetzt prüfen müssen
Die Europäische Kommission hat am 10. September 2026 die erste Überprüfung des International Procurement Instrument gestartet. Für private Importeure ändert sich dadurch noch keine allgemeine Einfuhrregel, bei EU-Ausschreibungen steigen jedoch die Anforderungen an Herkunfts- und Unternehmensnachweise.

EuGH korrigiert chinesischen PVA-Fall: Sinopec-Einzelzoll nur teilweise aufgehoben
Der EuGH hat am 3. September 2026 im Verfahren C-319/24 P die frühere Entscheidung zum chinesischen PVA-Antidumpingzoll teilweise aufgehoben. Die Aufhebung betrifft nur die Abwärtsanpassung des Exportpreises nach Artikel 2 Absatz 10 Buchstabe i; eine neue konkrete Zollquote setzt das Urteil nicht fest.

Maersk und Hapag-Lloyd führen AE19 und AE15 wieder über den Suezkanal
Maersk teilte am 9. September 2026 mit, dass die Dienste AE19 und AE15 künftig über den Suezkanal statt um das Kap der Guten Hoffnung verkehren. Die Mitteilung beschreibt eine gezielte Anpassung, nicht die allgemeine Rückkehr des Ost-West-Netzes.

Brasilien verhängt vorläufige Antidumpingzölle auf Glasfaser-Rovings aus China
Brasilien erhebt seit dem 4. September 2026 vorläufige Antidumpingzölle auf bestimmte Glasfaser-Rovings aus China und Ägypten. Für chinesische Hersteller gelten Sätze von 211,78 bis 456,44 US-Dollar je Tonne.

China verlangt bis zu 99,2 % Sicherheit auf japanisches Dichlorsilan
China führt ab dem 8. September 2026 vorläufige Antidumping-Sicherheiten auf bestimmtes Dichlorsilan mit Ursprung in Japan ein. Die Sätze liegen je nach Unternehmen zwischen 80,8 % und 99,2 %; zusätzlich gilt ein neuer chinesischer Warenkode.

EU prüft 1.700 Online-Angebote: 560 Anordnungen wegen fehlender Produktsicherheitsangaben
Die EU und nationale Behörden prüften zwischen Mai und Juli 2026 fast 1.700 Angebote auf 35 Online-Marktplätzen. Nur 58 Prozent enthielten gleichzeitig Herstellerangaben, eine verantwortliche Person in der EU und Produktidentifikationsdaten.

Chinas Importe wachsen sechs Monate schneller als Exporte: Was die August-Zahlen für die Beschaffung bedeuten
Chinas Zollverwaltung meldete für August 2026 ein Importwachstum von 21,7 Prozent und ein Exportwachstum von 18,6 Prozent. Für Importeure ist das ein Signal für starke Handelsdynamik, aber kein Beleg für niedrigere Preise oder kürzere Lieferzeiten einzelner Lieferanten.

EU überprüft Antidumpingmaßnahmen für Silicium aus China
Die Europäische Kommission hat am 1. September 2026 eine Interimsüberprüfung der Antidumpingmaßnahmen für bestimmtes Silicium aus China veröffentlicht. Die Einleitung ändert den geltenden Zoll nicht automatisch, erhöht aber das Risiko späterer Änderungen bei Abgaben und Kalkulationen.

CRA-Meldepflicht ab 11. September: Was China-Importeure jetzt von Herstellern digitaler Produkte brauchen
ENISA hat die FAQ zur CRA Single Reporting Platform am 4. September 2026 aktualisiert. Die Plattform soll am 11. September 2026 mit verpflichtenden Meldungen zu aktiv ausgenutzten Schwachstellen und schweren Sicherheitsvorfällen starten.

Taifune erzwingen Hafenauslassungen in China: Drei September-Abfahrten verlieren Shanghai oder Ningbo
Mehrere Taifune haben laut Maersk Überschwemmungen, Hafenüberlastungen und Verzögerungen im ostasiatischen Schiffsverkehr verursacht. Auf drei September-Umläufen entfallen Shanghai, Ningbo oder Kaohsiung.

Frankreichs Ultra-Fast-Fashion-Gesetz: China warnt, Händler müssen Herstellungsorte offenlegen
Chinas Handelsministerium hat Frankreich am 4. September 2026 aufgefordert, die Umsetzung des französischen Ultra-Fast-Fashion-Gesetzes auszusetzen. Für Händler mit China-bezogenen Textilangeboten gelten unabhängig von der politischen Warnung bereits konkrete Informations-, EPR- und Werbevorgaben.

EU startet dritte Antidumping-Sunset-Review für chinesische Spannstahldrähte
Die Europäische Kommission hat am 1. September 2026 eine dritte Antidumping-Sunset-Review für bestimmte Spann- und Nachspannstahldrähte sowie Stahldrahtlitzen aus China eingeleitet. Für Importeure entscheidend: Die Einleitung verlängert oder ändert eine Maßnahme nicht automatisch und erlaubt keine verlässliche Ableitung einer konkreten Abgabenhöhe.

Chinas KMU-Plan setzt neue Digitalziele: Was Einkäufer bei Speziallieferanten prüfen
Zehn chinesische Ministerien haben am 1. September 2026 den KMU-Plan für den 15. Fünfjahreszeitraum beschlossen. Für Einkäufer entstehen daraus keine automatischen Qualitätsnachweise, aber konkrete Prüffragen zu Forschung, Digitalisierung, Qualität und Exportfähigkeit.

Singapore verschärft Batterie-Umschlag: Elf UN-Nummern wechseln in die PSA-Gruppe 2
Die Singapore Port Authority hat die PSA-Klassifizierung für elf Batterie- und batteriebezogene Gefahrgutladungen geändert. Für Importeure können dadurch zusätzliche Anforderungen an Umschlag, Trennung, Überwachung und Transshipment-Gebühren in Singapur entstehen.

Panamakanal reduziert Transitkapazität: Was neun Neopanamax-Slots für China-USA-Lieferungen bedeuten
Seit dem 3. September 2026 stehen an den Neopanamax-Schleusen des Panamakanals neun Transit-Slots pro Tag zur Verfügung. Für China-USA-Lieferungen bedeutet das keine generelle Sperrung, aber ein höheres Risiko für Wartezeiten und knappe Reservierungen.
China-PMI 2026: Warum offizieller und privater Index auseinanderlaufen
Zwei PMI-Umfragen können gleichzeitig stimmen. Entscheidend ist, welche Lieferanten- und Exportsegmente Ihre eigene Beschaffung abbilden.
Große Fabrik oder kleiner Spezialist? Was der August-PMI über Lieferanten verrät
Die Größenwerte sind keine Lieferantenbewertung, aber ein gutes Raster für Kapazitäts-, MOQ- und Zahlungsfragen im China-Sourcing.
Chinas PMI bei 49,8: Was die August-Daten für Lieferzeiten bedeuten
Ein PMI unter 50 beschreibt keine einzelne Fabrik. Er hilft, Lieferantenfragen zu stellen und Kapazität nicht mit Marktstimmung zu verwechseln.
EU-Stahlverordnung: „Melt and Pour“-Nachweis ab 1. Oktober
Die neue Nachweislogik gehört in Einkauf, Zollakte und Lieferantenvertrag. Ohne Heat-Traceability steigt das Risiko von Verzögerungen und Quotenfehlern.
33 Safety-Gate-Warnungen in einer Woche: Wie Importeure ihre Prüfung verschärfen
Warnmeldungen sind kein Produkturteil über jede China-Ware, aber ein starkes Signal für risikobasierte Stichproben und Nachkontrollen.
Deutsche Importpreise +6,8 %: Was das für China-Sourcing 2026 bedeutet
Der deutsche Durchschnitt ersetzt kein Lieferantenangebot. Er zeigt aber, warum Zwischenprodukte, Metalle und Elektronik in Ihrer Kalkulation neu geprüft werden sollten.

96 Stunden Wartezeit in Shanghai: Hafenstau und Blank Sailings richtig planen
Ein günstiger Seefrachtpreis hilft nicht, wenn der Container vier Tage vor dem Terminal wartet. Planen Sie Puffer, Alternativhäfen und Eskalationen.

China–Europa-Seefracht Ende August 2026: Was 4.473 USD pro Container signalisiert
Ein Wochenindex ist kein individuelles Frachtangebot. Er hilft aber, Carrier-Quotes, Zuschläge und Budgetannahmen auf Plausibilität zu prüfen.

EUCDM 7.0.11: Welche Zolldaten sich für China-Importe ändern
Das aktualisierte EU Customs Data Model ist kein reines IT-Thema. Es zeigt, welche Datenfelder und Verantwortlichkeiten im Import sauber sein müssen.

EU-China-Handel 2026: China liefert 21,9 % der EU-Importe
Die Handelszahl zeigt Abhängigkeit und Infrastruktur, nicht automatisch eine gute Lieferantenquelle. Segmentieren Sie Risiken nach Produkt und Ursprung.

Titandioxid aus China: Was die neue EU-Antidumpingprüfung bedeutet
Eine wiedereröffnete Absorptionsprüfung ist noch kein neuer Zollsatz. Sie ist aber ein klares Signal, Verträge, Preise und Warencodes zu sichern.
CBAM-Verifizierung und 50-Tonnen-Grenze: Was kleine Importeure dokumentieren müssen
Kleine Importmengen sind nicht automatisch ohne Aufwand. Prüfen Sie Schwelle, Warengruppe und Datenablage bevor die Jahresmenge wächst.
Mid-Autumn Festival und Golden Week 2026: Produktions- und Versandfristen
Die Herbstfeiertage kommen in kurzer Folge. Planen Sie Musterfreigabe, Produktionsslot, QC und Booking rückwärts vom Kunden-ETA.
Produktidentifikatoren ab 1. November 2026: Was China-Händler vorbereiten müssen
Marktplätze, Frachtführer und Zoll brauchen konsistente Produktdaten. Bereiten Sie die Identifikatoren vor, bevor die neue Pflicht den Versand bremst.
3-Euro-Zoll auf Kleinsendungen: Lohnt sich Einzelversand aus China noch?
Die neue Abgabe verändert die Kalkulation von Direct-to-Consumer-Sendungen. Rechnen Sie Stück, Warenkorb und Retouren gemeinsam statt nur den Frachtpreis.
Chinas Hightech-Fertigung wächst 16,9 %: KI-, Elektronik- und Robotik-Lieferanten
Starkes Branchenwachstum ist kein Qualitätszertifikat. Prüfen Sie bei Hightech-Lieferanten Prozessfähigkeit, IP, Exportdokumente und reale Kapazität.
PFAS, Recycling und Mehrweg: Die wichtigsten PPWR-Risiken für Verpackungen aus China
Nicht jede Verpackung mit einem Recycling-Symbol ist regelkonform. Prüfen Sie Material, Beschichtung und geplante Nutzung vor dem Serienauftrag.
CBAM 2026: Welche Emissionsdaten chinesische Lieferanten liefern müssen
CBAM wird zur Datenaufgabe im Einkauf. So strukturieren Sie Werksdaten, Produktionsroute und Nachweise für die definitive Phase.
PPWR & EPR im EU-Cross-Border-Verkauf: Wer für China-Verpackungen verantwortlich ist
Ein klarer Verantwortlichkeits- und Datenfluss verhindert, dass EPR-Meldungen, Verpackungsdesign und Lieferantenangaben auseinanderlaufen.
PPWR seit 12. August 2026: Was China-Importeure bei Verpackungen prüfen müssen
Die EU-Verpackungsverordnung ist anwendbar. So übersetzen Importeure die neuen Anforderungen in eine belastbare Lieferanten- und Wareneingangsprüfung.
Rezyklatanteil in Plastikverpackungen aus China nachweisen und vor Ort prüfen
Die EU-Verpackungsverordnung fordert strikte Nachweise für den Rezyklatanteil in Plastikverpackungen aus China. So prüfen Sie Dokumente, Granulat und Produktion direkt vor Ort.
Glossar: Die wichtigsten Begriffe der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) für China-Einkäufer
Dieses Glossar erläutert die wichtigsten Begriffe der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) für den China-Import, einschließlich Grenzwerten, Rezyklatquoten und Nachweispflichten.